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Selbstbewusste Kids brauchen kein Messer...

Beim durchstöbern meines RSS-Readers ist mir heute Morgen eine Meldung von gestern ins Auge gefallen. Es geht um eine Studie aus Niedersachsen. Es ist aber - leider - anzunehmen: Auf NRW dürften diese Zahlen auch zutreffen. Aufgrund der Struktur - vor allem Großstädte  - vermutlich noch gravierender. Es geht um Gewalt, Mitnahme von Messern (JA Messer!) in die Schule aber auch um Mobbing und Mobbing im Internet. Achtung: Der Artikel hat zwei Seiten (Also am Ende von Seite eins ist ein weiterführender Link. Ich hatte den zuerst fast übersehen.) Zum Artikel der Süddeutsche Zeitung.

 

Mehr als 27 Prozent der Jugendlichen haben bei der Erhebung 2017 angegeben, bereits mindestens einmal Opfer eines Gewaltdeliktes geworden zu sein. Mehr als 14 Prozent haben in den vergangenen zwölf Monaten eine Gewalttat erlebt. Das ist ein signifikanter Anstieg im Vergleich zu den beiden früheren Befragungen (siehe Grafik). Erfasst haben die Forscher Raub, Erpressung, sexuelle Gewalt und mehrere Arten von Körperverletzung. Am häufigsten genannt wurde die Körperverletzung durch eine einzelne Person, mehr als 19 Prozent der Jugendlichen haben das bereits einmal erlebt. Deutlich seltener kommen Raub, Erpressung, sexuelle Gewalt, Körperverletzung mit Waffe oder Körperverletzung durch mehrere Personen vor. Aus der Studie ergibt sich, dass der Anteil der Gewalttaten, die in der Schule verübt werden, über die Jahre 2013 bis 2017 leicht rückläufig ist. Der Anteil der Gewalttaten, die an außerschulischen Orten passieren, steigt hingegen.

 

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Während die Zahl der Jugendlichen, die angeben, physische Gewalt zu erfahren, nur leicht angestiegen ist, nehmen psychische Gewalt und das sogenannte Cyberbullying zu. Darunter fallen Methoden der Ausgrenzung und Bloßstellung, bei denen das Internet und soziale Medien eine Rolle spielen. Fast die Hälfte der Jugendlichen gab an, das in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal erlebt zu haben. Fast 20 Prozent litten unter sexuellem Cyberbullying. Unter diesen Begriff fassen die Forscher etwa die Verbreitung entblößender Fotos, Videos oder die Aufforderung zu sexuellen Handlungen, durch Mitschüler oder durch Personen außerhalb der Schulumfelds.
(Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 1. April 2019)

 

Artikel und Studien wie diese, zeigen, dass "man" (In diesem Falle ich!) das RICHTIGE mache. Denn selbstbewusste Kinder und Jugendliche brauchen keine Messer. Und sie brauchen auch nicht die Besaitung ihrer "Stärke" durch Mobbing anderer Kinder zu beweisen.

 

Kinder die Karate machen SIND stark. Sind selbstbewußt. Und lernen Dinge wie Respekt und - dass man es lernen muss, ist traurig - Empathie. Und wir machen Kinder stark: Damit sie nicht Opfer von Mobbing und Gewalt werden. Die Coolness entwickeln sich nicht provozieren zu lassen.

 

Klar: Ich als Lehrer bilde mich auch in diesem Bereich fort.

 

In diesem Zusammenhang. Am Donnerstag (4.4.2019) findet eine Veranstaltung in Essen zum Thema "Tatort Schulhof" statt. Wir - Sina oder ich werden uns das ansehen - werden unsere Erfahrungen von der Veranstaltung hier berichten.  

 

Wenn der Schulhof zum Tatort wird - Lesung mit Petra Reichling Jugendliche bestehlen ihre Mitschüler, mobben, verletzen und vergewaltigen sie: Von Kriminalität ist fast jede Schule, unabhängig von der Schulform oder dem sozialen Hintergrund der Kinder, betroffen. Eltern, Lehrer und Schulleiter sind überfordert oder sehen weg. Die Opfer werden allein gelassen und leiden im Stillen. Neben Mobbing, Körperverletzung und Drogenkonsum spielen Sexualstraftaten und Sexualität im Allgemeinen eine zentrale Rolle. Woher kommt die Kriminalität an Schulen? Warum nimmt sie zu? Was können wir dagegen tun? Das wollen wir Petra Reichling fragen. Als Kommissarin bekommt sie täglich mit, was auf unseren Schulhöfen passiert und stellt klare Forderungen an Eltern, Lehrer, Schulleiter und Politiker. Petra Reichling ist Kriminalhauptkommissarin und stellvertretende Dienstgruppenleiterin der Kriminalwache Düsseldorf. Sie ist Autorin des Buches „Tatort Schulhof: Warum Schulen kein geschützter Raum mehr für unsere Kinder sind – Eine Kommissarin schlägt Alarm". Die Veranstaltungen im CORRECTIV Buchladen können immer auch als Livestream mitverfolgt werden. Hier sind Infos zur Veranstaltung in Essen!

 

Ich wünsche einen wunderschönen Frühlingstag!

 

Oss!

 

Jörg Uretschläger


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