Der Begriff Krav Maga kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Kontaktkampf.
Dieses leicht erlernbare, zweckorientiertes Selbstverteidigungssystem, das auf einfache Prinzipien und intuitive Bewegungsabläufe zurückgreift, die auch in Stresssituationen abrufbar und unter Druck einsetzbar sind.
Die Anzahl der Techniken wird deshalb bewusst niedrig gehalten.
Die Techniken bauen auf einfachen natürlichen Reflexen auf und sind auch bei geringem Trainingsaufwand leicht zu behalten.
Krav Maga ist seinem Selbstverständnis nach kein Sport, sondern ein reines Selbstverteidigungssystem, in dem es keine Wettkämpfe gibt.
Hier wird vor allem das richtige Reagieren unter Stress trainiert.
Es geht nicht nur um die richtige Taktik in Gefahrensituationen, sondern auch darum, Gefahren frühzeitig zu erkennen und durch geschicktes Verhalten dem Konflikt auszuweichen oder den Gegner zu entwaffnen.
KRAV MAGA FÜR PRIVATPERSONEN
Privatpersonen lernen im Krav Maga Unterricht effektive und einfache Methoden, um sich im Ernstfall gegen Gewalt wehren zu können. Für viele ist es aber auch der Spaß- und Fitnessfaktor, der sie zu diesem Kampfsport bringt. In den USA etwa zählt Krav Maga heute zu den beliebtesten Fitnesssystemen.
FÜR WEN IST KRAV MAGA GEEIGNET?
Dieses besondere System wurde entwickelt, um jedem Menschen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung zu vermitteln. Besondere Kriterien muss ein Einsteiger also nicht erfüllen.
Der Unterricht ist altersgerecht angepasst und beinhaltet eigene didaktische Elemente, die
Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl vermitteln. Im Krav Maga wird gezielt gegen Körperzonen vorgegangen, die bei jedem Menschen empfindlich sind, sodass sich auch körperlich Unterlegene in
Gefahrensituationen effektiv gegen stärkere Angreifer wehren können. Gekoppelt mit der mentalen Einstellung, die ebenfalls auf dem Trainingsplan steht,
stellt Krav Maga also eine sehr gute Art der Selbstverteidigung dar.