Süßes oder Saures - Sicherheit an Halloween - Pressemitteilung

Süßes oder Saures - Sicherheit an Halloween

Pressemitteilung

 

Halloween, die Nacht der Geister und Hexen: Am Montag ist es wieder soweit – auch bei uns ziehen am Abend des 31. Oktober immer mehr Kinder verkleidet durch die Straßen und fordern „Süßes, sonst gibt es Saures“. Wo sie nichts bekommen, spielen Sie den Hausbewohnern einen harmlosen Streich – für Kinder ein großer Spaß. Der Brauch, Halloween zu feiern, kommt aus dem englischsprachigen Raum.

 

In den USA gibt es an Halloween große Umzüge, die unseren Faschingsumzügen ähneln. Viele Häuser sind um diese Zeit mit gruseligen Kürbisköpfen geschmückt.

 

Und die Kinder verkleiden sich als Geister, Hexen oder Monster, wenn sie um die Häuser ziehen. Bei all dem Spaß sollten Kinder und Eltern aber den Sicherheitsaspekt nicht außer Acht lassen“, sagt der Oer Erkenschwicker Kampfkunst- und Selbstverteidigungslehrer Jörg Uretschläger: "

 

So sollten die Kinder möglichst nicht alleine auf Tour und keinesfalls alleine in fremde Häuser gehen. Schließlich wird es Ende Oktober schon ziemlich früh dunkel." Oft stellt sich auch die Frage, wer denn alles „fremd“ ist: „Fremd ist nicht nur der, den man nicht kennt, sondern jeder, der nicht zu euren engsten Vertrauenspersonen zählt“, sagt Uretschläger und sein Lehrer Team regelmäßig ihren Schülern im Karatezentrum.

 


Hier unterrichtet er nicht nur Kampfkunst und Selbstverteidigung, sondern gibt auch Sicherheitstipps:„Eure Eltern müssen immer wissen, wo ihr seid. Das gilt auch an Halloween.“ Am besten machen Eltern also mit ihren Kindern einen Plan, auf dem sie einzeichnen, welche Straßenzüge die Kinder abklappern dürfen, und verabreden eine Zeit, zu der die Kinder auf jeden Fall wieder zu Hause sein müssen.

 

Auf ihrem Weg sollten die Kinder in gut beleuchteten Gegenden bleiben. Abkürzungen durch Gärten, Wälder oder durch die Weinberge sind tabu. Auch dürfen die Kinder auf keinen Fall zu Fremden ins Auto steigen. Sollte ein Kind sich verlaufen haben, empfiehlt Uretschläger, per Handy oder von einer Telefonzelle aus daheim anzurufen.

 

Kleinere Kinder sollten nur in Begleitung von Erwachsenen oder größeren Kindern losziehen. Ein weiterer Tipp: Die Kostüme dürfen die Kinder beim Laufen nicht behindern. Reflektierende Streifen auf den Kostümen stellen sicher, dass die Kinder auch von Autofahrern gut gesehen werden.

 

Uretschläger rät außerdem, den Kindern eine Taschenlampe mit frischen Batterien mitzugeben. Auf ihrer Tour sollten die Kinder Schuhe tragen, in denen sie gut laufen können – auch wenn diese vielleicht nicht so gut zu den Kostümen passen.


Die Erwachsenen bittet Meister Uretschläger, den Kindern aus hygienischen Gründen nur originalverpackte Süßigkeiten in ihre Sammeltüte zu stecken.

Nach dem Rundgang sollten Eltern die Beute ihrer Kinder kurz in Augenschein nehmen und so sicherstellen, dass die Kinder nur das essen, was ihnen nicht schadet.

 

Im Karatezentrum Oer Erkenschwick geht es bis Ende November um die „Fünf Regeln für mehr Sicherheit“: Verwende deinen Kopf, verwende deinen Mund, verwende deine Füße, hole Hilfe und Verteidige dich. Seinen Kopf verwenden, bedeutet, darüber nachzudenken, wie sich gefährliche Situationen vermeiden lassen – zum Beispiel „Ärgermacher“ auf dem Schulhof zu meiden, aber auch im Auto immer einen Sicherheitsgurt anzulegen.

 

Jörg Uretschläger

Großmeister 7.Dan Shotokan Karate

Instruktor Krav Maga & Kyusho

 

Gewaltprävention Dozent für alle Schulformen 

Botschafter für mehr Zivilcourage 

Chef-Instruktor Kyusho Atemi im Kampfkunst Kollegium 

Geschäftsführer Kampfkunst, Mensch und Ausbildung KAMA-NRW®

Aufgenommen als “Master of  the Year in Martial Art 2013” in Hall of Honour Ruhmeshalle der Kampfkünste 


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